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Mittwoch, 28. November 2012

Was tun mit Dingen, die man nicht braucht?... 2 Ideen

Das kennt ja jeder... man sitzt zuhause auf einem Berg von Kleidung, die man nie getragen, Büchern, die man nie gelesen und Geschenken, die man sich nie gewünscht hat. Und jetzt steht auch Weihnachten vor der Tür, sodass die Sachen nicht unbedingt weniger werden.
Mir geht es auch so und ich finde es irgendwie belastend. Dabei werden diese für uns überflüssigen Dinge garantiert irgendwo gebraucht!

Ich habe 2 tolle nicht kommerziellen Möglichkeiten gefunden, diese Sachen an Leute weiterzugeben, die sich darüber freuen.

Tauschen bei Netcycler


Tauschen kann man natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis. Aber was, wenn man etwas ganz Spezielles sucht oder etwas anzubieten hat, was keiner von den Freunden haben will?
Dafür gibt es die wirklich umfangreichen Internet-Tauschbörsen, wie Netcycler. Von dieser Möglichkeit bin ich ganz begeistert, denn dort wird von Kleidung über DVDs, Körperpflegemittel, Elektronik bis hin zu Möbeln einfach alles getauscht und das ohne Geld (oder höchstens mit einer Versandgebühr von  0,50€).
Wenn man kein passendes Tauschobjekt für sein Angebot findet, gibt es außerdem die Möglichkeit einen Preis festzulegen, der dann vollständig an eine gemeinnützige Organisation geht.
Kennt ihr die Seite schon und habt ihr schon Erfahrung damit?

Weitere Online-Tauschbörsen sind z.B. Kleiderkreisel und Freecycle.

SCHABLONE ALS PDF

Spenden in Oxfam-Shops

 

Oxfam ist eine internationale unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich für eine gerechte Welt ohne Armut einsetzt. Ihre Schwerpunkte liegen auf fairem Handel, dem Schutz von Minderheiten, nachhaltigen Existenzgrundlagen, politischer Beteiligung und Selbstbestimmungfür alle Menschen dieser Erde.
Neben Aufklärungsstudien und Kampagnen hat Oxfam überall in Deutschland die Idee der Oxfam-Shops umgesetzt. In den Läden arbeiten eherenamtliche Mitarbeiter, im Angebot sind gebraucht Gegenstände wie Bücher und Kleidung, die ihr immer gerne vorbei bringen könnt. Das tolle daran ist, dass der Gewinn in Nothilfe- und Entwicklungsprojekte und Kampagnenarbeit der Organisation fließt und der Einkauf in Oxfam-Shops auch noch ressourcen-neutral ist. Denn Gebrauchtes zu kaufen ist sogar noch umweltfreundlicher als umweltfreundlich Hergestelltes zu kaufen.

Die Shops findet ihr in vielen größeren Städten, schaut doch mal hier in der Übersicht.


Habt ihr noch andere gute Ideen, wohin man seine "alten" Sachen bringen kann?
 Welche Organisationen freuen sich wirklich darüber?

Liebe Grüße.

Mittwoch, 21. November 2012

LIEBLINGSSHOP: *Fräulein TONG TONG*


Liebe Leser,

ich hab jetzt schon eine Weile nichts von mir hören lassen, aber keine Sorge, ich bin noch da.  Im Moment muss ich viel lernen und bin mit meinem Sohn beschäftigt, aber dennoch arbeite ich an ein paar Illustrationen, die diesmal sogar ein Auftragswerk sind. Aber mehr dazu schreibe ich, wenn alles fertig ist.


Die Pause möchte ich aber liebend gerne nutzen, um euch die Arbeit meiner guten Freundin und gefühlt lebenslangen Mitstreiterin in Sachen Kreativität vorzustellen!


Wir teilen seit vielen Jahren die Freude an Näherei und selbstgemachtem Schönen, können uns immer wieder gegenseitig motivieren und inspirieren und wenn wir zusammen sind, hecken wir immer Pläne aus, was wir gemeinsam mal großes aufziehen könnten. Nun ist es glücklicherweise so, dass wir uns in vielen Dingen gut ergänzen, so ist ihr Stil z.B. modern, puristisch und ein bisschen verschmitzt (und meiner ist manchmal genau das Gegenteil, aber gerade deshalb finde ich ihre Arbeit toll).
Auf DaWanda hat sie bereits erfolgreich Schmuck, vorrangig aus Kupfer, verkauft und macht nach einer kleinen Schaffenspause jetzt endlich weiter mit diesen frischen, genialen Ideen:




(4 u. 5) Großer und kleiner Fransenkranz in Hellgrau und Orangerot

Wenn euch die Sachen gefallen, schaut doch mal vorbei in ihrem Shop: * Fräulein TONG TONG *
und schreibt auch gern wie euch ihre Ideen gefallen! Über Feedback freuen wir uns wie immer!

Liebe Grüße,
Anton


Dienstag, 16. Oktober 2012

Ferdinand's bemalter Schrank mit Blumenmuster

Heute hab ich eine Kommode, die ein schlichter, häufig anzutreffender Kiefern-Schrank war, bevor wir sie bemalt haben.
Ich persönlich mag den orange-lichen Farbton nicht so sehr, den Kiefernholz nach einer Weile annimmt, deshalb musste der Lack weg und unsere Pippi-Langstrumpf-und-Clown-Ferdinand-Malerei auf alle Flächen.
(Kennt jemand noch Clown Ferdinand...? Das Muster erinnert mich letzendlich sehr an ihn, aber ich weiß gar nicht ob er solche Möbel hatte.)
Wir haben Acryl- und Abtönfarbe benutzt und am Schluss mit Klarlack drübergesprüht.
Eigentlich sieht die Kommode, wie ein (etwas zu dunkler) Kinderzimmer-Schrank aus, aber sie hat anfangs durch den Lack so chemisch gerochen, dass ich das meinem Sohn nicht antun wollte und sie jetzt friedlich und zufrieden bei uns im Flur steht (...und nicht mehr chemisch riecht, sondern nur erfreut.)




Sonntag, 20. Februar 2011

Stoffkörbe

Diese Stoffkörbe waren eigentlich das erste, was ich nähen wollte, als ich letztes Jahr wieder damit angefangen hab. Jetzt ist schon eine Weile vergangen und ich habe endlich herausgefunden, dass man sie auch ohne festigendes Volumenflies o.Ä. machen kann, nur mit festem Stoff.

Es gibt einige Anleitung dazu im Netz, ich habe die von Pippi Joe genommen.

Weil diese Körbe so schnell gelingen, habe ich sie noch etwas umkonstruiert um sie an die Wand hängen zu können.


Hier ist der Boden einfach ein Halbkreis und die Körbe sind nicht ganz so hoch. Zwischen innerer und äußerer Tasche hab ich zwei Laschen eingenäht.


(Stoff: Ikea)

Freitag, 18. Februar 2011

Stiftebox/ Aufbewahrungs-Dings

Heute mal was ganz Einfaches aber Nützliches... Eine Stiftebox oder fachsprachlich „Schreibtisch-Utensilo“. :-)



  • verschiedene kleine Schachteln (z.B. von Tee, Kosmetik) Joghurtbecher, Chipsdosen, CD-Spindel usw.
  • ein großes Stück Pappe/ Karton
  •  Malerkrepp (Papierklebeband)
  • Tapetenkleister
  • eine Zeitung
  • etwas weißes Papier 
  • weißen Sprühlack (oder eine andere Farbe)

  1. Ordne deine Schachteln und Becher auf deiner Unterlage, der Pappe, an, wie du sie haben möchtest. (Mein Utensilo ist für die Ecke des Tisches gemacht, deswegen wird es nach links schmaler.) Streiche die Unterseite der Schachteln mit Tapetenkleister ein und kleb sie fest.


  2. Schneide die Unterlage an den Umrissen deines Utensilos ab und befestige alles mit Malerkrepp.



  3. Jetzt wird alles nach dem Pappemaché-Prinzip mit 1-2 Schichten Zeitung umklebt, besonders natürlich die Verbindungsstellen. Als dritte Schicht verkleidest du alles mit weißem Papier, dann brauchst du es später nicht grundieren.


  4. Wenn alles trocken ist, kannst du die Stiftebox mehrmals mit Lack ansprühen oder du bemalst sie nach deiner Facon!


Dienstag, 11. Januar 2011

Aufbewahrungskorb aus Plastiktüten

Da ich von Silvester eine Erkältung davongetragen habe und seitdem das Bett hüten musste, nutzte ich die Zeit, um aus Plastiktüten einen Faden herzustellen, den man verhäkeln/ -stricken /-weben kann und der wasserfest ist.

Ok, beim Häkeln meines Plastikgarns ist mir klar geworden: diese Technik ist echt endzeitmäßig!
Aber auch wenn ihr dem Ganzen jetzt vielleicht noch nichts abgewinnen könnt...:
wenn ihr in 50 Jahren in eine Situation geraten solltet, in der euch nichts umgibt außer Plastiktüten (gar nicht so unwahrscheinlich...), denkt an diese Anleitung zurück! :)




  • ca. 6 Plastiktüten
  • eine Schere
  • eine Häkelnadel Stärke 4 oder größer
  • farblich passendes Garn und Nadel
  • Grundkentnisse im Häkeln (oder versuch es mit Stricken/ Weben)


  1. Schneide eine Seite und den Boden deiner Plastiktüten auf und falte sie auseinander. Aus der nun doppelt so großen Fläche schneidest du hin und her je einen endlos langen 1cm breiten Streifen aus. Verknote die Streifen miteinander und wickle sie auf.


  2. Häkele mit (für dich) einfachen Maschen ein 20x60 cm großes Rechteck und einen Kreis mit einem Durchmesser von ca. 18cm.


  3. Nähe den Kreis mit dem Garn an einer Kante des Rechtecks fest und die dessen schmale Seiten zusammen. Krempel den oberen Rand nach außen um, dann wird dein Korb stabiler.



    Eine andere Idee, wie man Plastiktüten verwerten kann, ist die recycelte Einkaufstasche.

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